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Okt 27

Angriff der Killer-Kürbisse

Christopher Posted by: Christopher |
Tagged in: Wasserschaden

Stellt Euch mal vor, Ihr habt drei kleine Plätze an einem nicht gerade kleinen See unter Futter. Jeden Abend nach der Arbeit steigt Ihr ins kleine Boot, paddelt bei Sturm und Regen die Stellen an, um Karpfen glücklich zu machen – geleitet vom GPS des Echolots. Stelle 1 habt Ihr gerade gefüttert, rudert gegen den härtesten Herbststurm zu Stelle 2 und plötzlich: Knall! Mit dem Paddel knallt Ihr gegen das Display des Lots und was macht das Glas des guten Geräts: springen! Alle GPS-Punkte weg, keine Chance Stelle 2 und 3 zu füttern. Treiben lassen, wütend schreien und doch nix ändern können… Oder wie hättet Ihr Euch gefühlt?

Aber es geht noch weiter. Zurück in Hamburg, bepackt mit noch vollen Futtereimern und kaputtem Lot schließe ich den Keller auf und steige in rund 10 Zentimeter tiefes Wasser: Das Kabuff ist voll gelaufen, ein ordentlicher Wasserschaden… Also ab in die Wohnung mit dem Stinkezeugs… Naja, Freitag ging es dann ans Wasser. Ernten war der Plan. Und es fing auch gut an: Um 2:00 der erste Vollrun. Der Fisch stellte sich hinter eine Kante, ließ sich nur sehr schwer pumpen. Fürs Boot war es einfach zu stürmisch. Nach langem Hin und Her hat dann aber tatsächlich der Haken seinen Halt verloren… Das war ein Guter, so viel ist sicher… Und ich war der gefrustetste Mensch der Erde… Meine Freundin, die mit war, sagte gar nichts mehr… Am nächsten Morgen zur Begrüßung dann das: Irgendein Riesen-Ar… hat mir mit einem Kürbis die Rückleuchte des Wagens eingeschlagen. Na Danke!

So nebenbei verlor ich dann noch Fisch Nummer 2. Der stieg schon im Run aus. Brassen hatten sich wohl vorher am Rig zu schaffen gemacht… Am Mittag schreckte meine Liebste eine kleine Ringelnatter auf, die sich bei der Kälte kaum mehr bewegen konnte. Vielleicht ein Bote des Glücks.

Bote des Glücks?

Denn die folgenden drei Runs konnte ich verwerten und drei Stück Gold keschern. Darunter auch der erhoffte Dicke. Aber der richtig Dicke fehlt mir dieses Jahr noch in Hamburg. Dass ich dran bleibe, ist doch klar! Und Ihr werdet es zuerst erfahren…

Das nenne ich ne Wampe! Ein Zielfisch – hoffe, es folgen noch mehr

Übrigens: Am Abend trafen wir uns mit Freunden und ratet mal was dort als Deko vor der Tür stand und mich hämisch angrinste, von innen beleuchtet mit einer Kerze – richtig: ein Kürbis! Doch keine Sorge, er lebt noch…

Cheers,

Christopher

 
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