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Tags >> Wetterumschwung
Okt
02
Endlich wieder draußenTagged in: Wetterumschwung
Anspo vorbei, Redaktionsschluss durch – endlich wieder Zeit für ‘ne Nacht am Wasser. Um es kurz zu machen: Nase, die zweite! Denn schon bei meinem ersten Testbesuch an diesem See - ohne Vorfüttern - hatte ich eine völlig ungestörte Nacht verleben dürfen. Gut für den Körper, schlecht fürs Fangbuch. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich diesmal trotz eines Vorbereitungsbesuchs samt “Eimerchen” damit gerechnet. Nach einigen konstant sonnigen Tagen mit klirrend kalten Nächten für die Jahreszeit fuhr ich die vollen eineienhalb Stunden von der Redaktion bis zum See genau vor dem Wetterumschwung her. Die dunklen Wolken behielten ihre Fracht zwar für sich, kamen aber plötzlich aus Südwest und sorgten für die erste milde Nacht seit einer Woche. Die habe ich im neuen Zelt verbracht und nicht nur die Raumaufteilung im Karpfenhaus geprobt, sondern auch gelernt, dass ich auf dem weichen Waldboden längere Heringe brauche. Zum Glück hielt sich der Wind in Grenzen. Ein paar längere Äste als Häringsersatz an strategisch wichtigen Stellen lösten das Problem. Wieder etwas gelernt. Apropps: Auf dem kleinen Notizblock, der mich immer begleitet, stehen jetzt ein paar Punkte, die mir beim nächsten Mal das Leben leichter machen werden: eine Ankerstange einpacken, Unterwasserposen mitnehmen, Watstiefel statt Wathose… Nach dem Angeln ist vor dem Angeln. So spendierte ich noch etwas Futter vorm Aufbruch und werde schon bald wiederkommen. Und Pleiten gehören halt dazu bei der Jagd auf dicke Fische. Nur die Einstellung muss stimmen. Deshalb: egal, weiterangeln!
Mundhygiene nach einer viel zu ruhigen Nacht am See |






















